Chemcar Wettbewerb

  Darstellung RWTHari DECHEMA e.V. / Daniel Elke RWTHari

Auf der 32. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen in Aachen fand Anfang September der traditionsreiche ChemCar-Wettbewerb statt.
Das Starterfeld bestand dieses Jahr aus sieben Teams der TU-Clausthal, TU-Lodz, HAW Hamburg, TU Dortmund, DHBW Mannheim, Universität Bremen und der RWTH Aachen.
Als Ziel gilt es eine ausgeloste Strecke von 5 bis maximal 20 Metern mit einem chemisch angetriebenen Fahrzeug möglichst exakt zurückzulegen. Die Teams entwickeln dazu innovative Antriebskonzepte welche in den drei Kategorien Kreativität, Sicherheit und dem Ergebnis des Rennens bewertet werden.
Dieses Jahr lieferte sich das Team der RWTH Aachen mit dem Teams der TU Lodz und dem Team der TU‑Clausthal ein Kopf-an-Kopf Wettbewerb. Das Rennen über die ausgeloste Distanz wurde eindeutig vom Team Oktan der TU-Lodz entschieden. Die zuvor festgelegten 15 Meter konnten mit einer optimierten Dampfmaschine aus dem Vorjahr in zwei Läufen nahezu perfekt mit Weiten von 15,02m und 15,03m zurückgelegt werden. Die Alunauten der TU-Clausthal fuhren mit einem bewährten Konzept, dem batteriegetriebenen Auto, bis auf 70 cm an das Ziel heran. Diese Weite wurde von dem neuen pneumatisch angetriebenen RWTHari ganz knapp um 2 cm überboten und endete mit einer Abweichung von 72 cm zur gesetzten Distanz. Nach Punkten aus allen drei Kategorien gewannen die Alunauten mit einem kleinen Vorsprung vor dem Team Oktan gefolgt vom RWTHari.
Der ChemCar Wettbewerb wurde diesjährig von eine Reihe von Sponsoren der BASF, Bayer, Covestro, Evonik, Inburex, InfraServ-Knapsack, Lanxess, Lonza und Merck getragen. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Sponsoren AVENTICS und C3 Analysetechnik bedanken, die uns einen Hochdruck Glasreaktor zur Verfügung gestellt haben.

 
07.10.2016