Allgemeine Information

 

Was genau ist das Patenschaftsprogramm?

Das Patenschaftsprogramm gibt es schon seit dem Wintersemester 2001/2002. Die „Profs“ übernehmen die Funktion von Patinnen oder Paten und helfen den Erstis dabei, sich in die neue Studiensituation einzugewöhnen und stehen allgemein mit Rat und Tat zur Seite.

Wer macht‘s und wie funktioniert‘s?

Die Patinnen oder Paten sind Professorinnen und Professoren der Fakultät für Maschinenwesen. Jede Patengruppe hat ihre ganz persönliche Ansprechperson. Das ist v.a. bei Fragen oder Problemen rund ums Studium hilfreich; denn dann können sie entweder direkt helfen oder an die entsprechenden Einrichtungen verweisen.

Natürlich soll sich der Kontakt aber nicht nur darauf beschränken, bei Schwierigkeiten zu helfen; das Ziel ganz allgemein ist der Aufbau von dauerhaften Kontakten zwischen Studierenden und der Professorenschaft, so dass die „alten Hasen“ ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die jüngeren Generationen weiter geben können. Hierzu finden mindestens einmal pro Semester (manchmal auch mehrmals) Treffen der Patengruppen in lockerer Atmosphäre am Institut oder auch mal in einer Kneipe statt. Häufig sind dabei auch Studierende höherer Fachsemester und/oder Fachschaftsmitglieder zugegen.

Was bringt‘s den Studierenden?

Die Studierenden, vor allem die „Erstis“, erhalten mit dem Patenschaftsprogramm die Möglichkeit, frühzeitig Kontakte zu anderen Studierenden zu knüpfen, Lerngruppen zu bilden und sich über allgemeine Fragen zum Studium auszutauschen. Zu Beginn eines Studiums ist ja doch alles sehr neu, und viele müssen sich mühevoll mit dem System der RWTH Aachen University vertraut machen. Die Patengruppen sollen die Studierenden dahingehend unterstützen und ihnen Hinweise zum „Überleben“ an der Fakultät geben.

Hier haben die Studierenden bei den Treffen eine gute Gelegenheit, Kritik am Studium, an einzelnen Vorlesungen oder am Einführungsprogramm zu äußern und ggf. auch Verbesserungsvorschläge oder Wünsche zu benennen. Natürlich stehen die Patinnen oder Paten auch für persönliche Gespräche bereit.

Für Studierende der höheren Fachsemester bietet sich das Patenschaftsprogramm an, um durch die Patinnen oder Paten Kontakte zu Instituten der RWTH Aachen University für Projekt-, Bachelor- und/oder Masterarbeiten oder HiWi-Jobs zu knüpfen. So gesehen ist das Patenschaftsprogramm ein spezielles „Networking“, von dem alle Beteiligten profitieren.

 

„Was? Ich soll mich mit den Profs unterhalten?!“

Ja, genau! Denn nur so kann das Patenschaftsprogramm erfolgreich sein. Das Programm lebt vom Miteinander der Studierenden und der Professorenschaft.

Es mag ja etwas erschreckend sein, wenn man als frisch gebackene Studentin oder als frisch gebackener Student diesen Respekt (und unter Umständen auch mal Furcht) einflößenden Personen plötzlich ganz nah gegenüber steht. Aber auch Professorinnen und Professoren waren schließlich mal Erstis. Und genau aus diesem Grund können sich die meisten von ihnen auch in Ihre Situation, in Ihre Ängste und Sorgen hinein versetzen. Da „die Profs“ außerdem über etwas (oft sogar erheblich) mehr Lebens- und Berufserfahrung als Sie Erstis verfügen, sind sie in einer hervorragenden Lage, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Das können die Professorinnen und Professoren aber nur, wenn Sie ihnen sagen, wo der Schuh drückt. Wenn Sie, liebe Studierende, nicht mit Ihren Patinnen und Paten kommunizieren, können diese Ihnen auch nicht helfen.

Daher lautet unser gut gemeinter Rat:

Geben Sie sich einen Ruck! Seien Sie ganz tapfer und gehen Sie auf Ihre Patinnen und Paten zu!

Denn Sie müssen auch Folgendes bedenken: Die Professorinnen und Professoren bieten die Patengruppen freiwillig an, um einen Beitrag zur Betreuung der Studierenden an unserer Fakultät zu leisten. Meistens ist es für sie gar nicht so einfach, zwischen den Verpflichtungen in der Lehre und Forschung Zeit frei zu schaufeln für die Patengruppentreffen. Und oftmals wird sogar aus eigener Tasche die Verköstigung bei den Treffen gezahlt. Wenn dann entweder keiner kommt oder sich die Teilnehmer nicht in die Gespräche einbringen, ist das nicht so schön. Das fühlt sich wahrscheinlich so ähnlich an, als würde man eine Party schmeißen und niemand taucht auf oder keiner tanzt mit einem…

Helfen Sie den Patinnen und Paten, Ihnen zu helfen! Bringen Sie sich in die Patengruppentreffen ein, äußern Sie Ihre Meinung, fragen Sie Ihren Patinnen und Paten notfalls Löcher in den Bauch. Niemand wird davon mehr profitieren, als Sie selbst!