Microscale Bioengineering

  Intro MSB AVT
 

Schwerpunkte MSB

  • Mikrobiologische Einzelzellanalyse
  • Mikrofluidik
  • Lebendzellmikroskopie
 

Die Arbeitsgruppe „Microscale Bioengineering“, unter der Leitung von Dr. Dietrich Kohlheyer, wurde 2010 am Institut IBG-1: Biotechnologie am Forschungszentrum neu gegründet und entwickelt, sowie betreibt mikrofluidische Systeme und Versuchsaufbauten für die mikrobiologische und biotechnologische Einzelzell-Analyse. Seit 2014 läuft die Arbeitsgruppe als Helmholtz Nachwuchsgruppe mit der Junior-Professur „Microscale Bioengineering“ in der Aachener Verfahrenstechnik der RWTH.

Forschungsschwerpunkte

Zellen sind sowohl in der Natur, als auch in biologisch-technischen Kulturen, oft hohen Schwankungen der lokalen Umgebungsparameter ausgesetzt. Zudem weisen selbst isogenetische Populationen oft eine deutliche Heterogenität mit unterschiedlichen Phänotypen auf, welche möglicherweise auch auf Wechselwirkung mit der Umgebung zurückzuführen ist, um z.B. ein Überleben der Population zu sichern oder eine spezialisierte Arbeitsteilung zu gewährleisten. Diese Phänomene lassen sich in konventionellen Kultivierungssystemen und durchschnittsbasierter Analytik nur unzureichend untersuchen und interessante Aspekte bleiben möglicherweise unentdeckt. Die Arbeitsgruppe Microscale Bioengineering entwickelt neuartige mikrofluidische Kultivierungssysteme um Zellpopulationen in mikrotechnisch gefertigten, künstlichen Habitaten kultiviert und mittels vollautomatisierter Mikroskopie und einer anschließenden Bildanalyse, auf Einzelzellniveau zu untersuchen. Dabei können erstmals auch dynamische Vorgänge einzelner Zellen unter exakt kontrollierbarer Umgebung beobachtet werden.

Internetseiten der Arbeitsgruppe am FZ-Jülich
Publikationen Microscale Bioengineering